Home  |  Kontakt  |  Impressum  |  Presse

Glückskinder

Welche Ausflugsziele im Sauerland sind am schönsten?
Das antworten die Kinder selbst:

Junge_Rapsfeld

Ronja, 5 Jahre, Leverkusen: „Die Steine sind viel älter als ich – sogar älter als Oma. Und nur Bergsteiger mit guten Schuhen können da ganz rauf. Alle anderen müssen sich ganz gut festhalten. Vielleicht nistet da oben auch ein Adler. Dann darf man den nicht anfassen. Echte Steinriesen sind das. Soo groß! Rauf kam ich selbst, Papa hat mich runter ein bisschen getragen, aber nur, weil mir kalt war.“ Ronjas Papa, 42 Jahre, Leverkusen: „Ein super Tag in grandioser Natur! Ich glaub für die Kinder war das ein Erlebnis wie für uns der Grand Canyon. Super, dass die überall mit hin konnten. Auch das normalerweise so ungeliebte Spazierengehen wurde zum Abenteuer. Die Bruchhauser Steine sah man von weitem und lief noch durch Sturmschäden, Farnfelder und Nadelholz – sehr abwechslungsreich. Schön war auch, dass viel erklärt wurde auf Infotafeln. Danach eine gemütliche Einkehr und für die Kinder eine heiße Waffel.“

Tipp:
Vormittag: Wanderung zu den Bruchhauser Steinen, Wanderung vom Parkplatz zu den Steinen und zurück (max. 1 h, Entfernung ca. 2 km)
www.europagolddorf-bruchhausen.de
Mittag: Picknick am Fuße der Bruchhauser Steine
Nachmittag: Einkehr im Rosencafé (z.B. heiße Waffel mit Kirschen 2,80 Euro);
http://rosenbogen-heidrich.de/gutscafe/

gutes Alter der Kinder: 4-15 Jahre

Christina, 9 Jahre, Duisburg: „Ich wusste gar nicht, dass ‚Vosspfad‘ in einer anderen Sprache Fuchspfad bedeutet. Wir sind den Spuren eines Fuches gefolgt und haben immer versucht, ihn zu finden. Da waren viele verschiedene Haltestellen mit Spielen aufgebaut – eine Baumschaukel, eine Baumstamm-Brücke, über die wir drüber mussten, ein Hochsitz, ein Baumtelefon, eine Stelle für totes Holz. Spannend fand ich das Wildererversteck!“

Christinas Mama, 39 Jahre, Duisburg: „Die Mädchen waren ganz schön kaputt im Auto! Den ganzen Tag an der frischen Luft und nur im Wald rumgetollt. Das war wirklich gut gemacht. Ich fand es eine tolle Leistung, irgendwas zwischen sportlicher Herausforderung, kreativer Sinneserfahrung mit Tasten und Riechen und geistiger Anleitung mit vielen Erklärungen. Die haben noch lange davon erzählt und möchten noch mal gerne hin.“

Tipp:
Vormittag: Vosspfad (2,5 km langer Walderlebnispfad)
ca. 1 h, kostenfrei
www.helmeringhausen.de
gutes Alter der Kinder: 6-14 Jahre

David, 6 Jahre, Köln: „Ich habe 10 Cent in den Tränensee der Elfen geworfen. Das bringt Glück. Dann muss man nicht mehr weinen, sagt Mattes. Ja, wir waren in einer unterirdischen Höhle. Dunkel, kalt und nass. Da wohnen auch Fledermäuse. Die heißt Tropfsteinhöhle, weil die Höhle durch tropfende Steinteilchen entstanden ist. Dann wird das irgendwann hart und fühlt sich an wie nasser Stein. Manche Steine sehen aus wie Gardinen und manche wie Zwerge oder Elefanten. In einem Zimmer gab es auch Edelsteine, die aus der Erde wachsen. Das war cool.“

Mike, 13 Jahre, Köln: „Erst wusste ich nicht, wie man da hoch kommt. Da war keine Leiter. Dann haben wir einen Bauarbeiterhelm und ein Seil um den Po angezogen bekommen. Wir sind über eine Brücke so hoch gegangen. Und dann von Baum zu Baum. Wenn man nicht auftreten kann, soll man einfach fliegen und Schwung geben. Und das Wichtigste ist: Nicht runtergucken, sonst wird einem schlecht, sagt Paps.“

Mikes Papa, 45 Jahre, Köln: „Es ist als gutes Zeichen zu werten, wenn mein Sohn seine Kumpel per SMS oder MMS über seinen Ausflug mit Papa und Mama informiert – so uncool kann das nicht gewesen sein. Wir haben vormittags die Attahöhle besucht – gute Führung. Dann sind wir in den Stadtkern der Altstadt Attendorns gelaufen und haben eine Kleinigkeit gegessen. Dann noch zum Hochseilgarten – ein Katzensprung ins Repetal gefahren, was sich auf jeden Fall absolut gelohnt hat. Ein super Männertag, Abenteuer in direkter Nähe – das war wie ein Kurzurlaub.“

Tipp:
Vormittag: Attahöhle, Führung ca. 1 h, Eintritt Erw. 7,00 Euro, Kinder (5-14 Jahre) 4,50 Euro, www.atta-hoehle.de
Mittag: Einkehr im Diebels Fasskeller Attendorn (im Fasskeller-Henkelmann serviert: frische Tomatensuppe dazu frisches Baguettebrot 3,00 Euro), www.fasskeller.com, im Sommer kann man im Biergarten auf dem alten Marktplatz in der Sonne sitzen
Nachmittag: Kletterpark im Repetal (ca. 9 km entfernt vom Attendorner Zentrum), Eintritt Erw. ab 25,00 Euro, Kinder ab 15,00 Euro, www.kletterpark-repetal.de
gutes Alter der Kinder: 6-15 Jahre

Reisedatum nicht bekannt

 

Sauerland Wetter

wetter-sauerland.de